Die Berliner Übersetzerwerkstatt bietet bis zu zehn von einer Jury ausgewählten Teilnehmer·innen ein Stipendium und die Gelegenheit, an vier Wochenendseminaren durch intensive Textarbeit und Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Praxis ihre Sprachfertigkeit aufzufrischen, Kenntnisse in der Berufskunde zu gewinnen, Einblicke in Literatur- und Übersetzungsgeschichte zu erlangen sowie durch Analyse, Vergleich und Kritik ihren Übersetzungsstil zu hinterfragen und zu überarbeiten. Die Vermittlung von Produktions- und Rezeptionsvorgängen des Literaturbetriebs rundet die Fortbildung ab.
Ausschreibung 2026
Die Berliner Übersetzerwerkstatt richtet sich an literarische Übersetzer·innen, die eine in Arbeit befindliche Übersetzung aus dem Deutschen oder ins Deutsche in einer Seminargruppe diskutieren möchten, den Austausch mit Kolleg·innen und Mentor·innen suchen und sich inhaltlich in den Workshop einbringen möchten. Strukturiert wird die Arbeit im Seminar durch den Wechsel von Textarbeit, thematischen Vorträgen und Übungen. Der Schwerpunkt der Textarbeit wird auf der Analyse der deutschsprachigen Ausgangs- und Zieltexte liegen.
Die Übersetzerwerkstatt findet in den Räumlichkeiten des Literarischen Colloquiums in Berlin-Wannsee statt. In vier Wochenendseminaren zwischen September und Dezember 2026 werden die ausgewählten Teilnehmer·innen durch den Projektleiter Thomas Brovot und durch Mentor·innen beraten und betreut.
Die Werkstattwochenenden sind: 18.–20. September; 16.–18. Oktober; 13.–15. November; 18.–20. Dezember 2026.
Das Stipendium ist mit 1.800 Euro dotiert.
Deadline für Bewerbungen ist der 31. Mai 2026.